RECHTLICHES

Nutzungsbedingungen

Für dein MakeFunnel-Konto, deine Funnels und die Nutzung unserer Dienste.

Stand: 2. Oktober 2026Deutsch

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung von MakeFunnel, insbesondere deines Nutzerkontos, des Funnel-Builders, der Hosting-Leistungen, der KI-Funktionen und der angebotenen Schnittstellen. Anbieter und dein Vertragspartner ist die Loucom HLD GmbH, Trauerberg 14, 14776 Brandenburg an der Havel, Deutschland, vertreten durch den Geschäftsführer Christopher Jung, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam unter HRB 41651 P (Umsatzsteuer-ID: DE460224253). „MakeFunnel“ beziehungsweise „wir“ bezeichnet in diesen Bedingungen die Loucom HLD GmbH. Du erreichst uns per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter +49 176 34570959. Weitere Anbieterangaben findest du im Impressum.

Die Bedingungen gelten für private und geschäftliche Nutzer. Handelst du für ein Unternehmen, eine Agentur oder eine andere Organisation, musst du zum Abschluss und zur Durchführung des Vertrags berechtigt sein. Individuelle Vereinbarungen und ausdrücklich vereinbarte Leistungsbeschreibungen gehen diesen Bedingungen vor. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

Die Veröffentlichung dieser Bedingungen allein ändert keinen bestehenden Vertrag. Sie werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie wirksam vereinbart wurden.

2. Registrierung und Nutzerkonto

Für die Nutzung ist ein MakeFunnel-Konto erforderlich. Du kannst dich über die auf der Registrierungsseite angebotenen Anmeldewege registrieren, insbesondere per E-Mail oder über Google. Deine Angaben müssen richtig sein und bei Änderungen aktualisiert werden. Verwende nur eine E-Mail-Adresse beziehungsweise ein Anmeldekonto, über das du berechtigt verfügen kannst.

Mit der Registrierung beantragst du ein Nutzerkonto. Der Nutzungsvertrag kommt zustande, wenn MakeFunnel dein Konto freischaltet und dir den Zugang bereitstellt. Die Registrierung für den kostenlosen Plan löst keine Zahlungspflicht aus. Kostenpflichtige Leistungen benötigen eine gesonderte Bestellung.

Wer ein Konto im Namen eines Kunden verwaltet, muss hierzu berechtigt sein und die Zuständigkeit für das Konto, dessen Inhalte und die darin gespeicherten Daten mit dem Kunden klären. Gesetzliche Voraussetzungen für wirksame Vertragsschlüsse, insbesondere bei Minderjährigen, bleiben maßgeblich.

3. Anmeldung mit Google

Bei „Mit Google fortfahren“ nutzt du dein Google-Konto, um dich gegenüber MakeFunnel zu authentifizieren. Google stellt die für diesen Anmeldevorgang freigegebenen Identitätsinformationen bereit. Dein Google-Passwort wird dabei nicht an MakeFunnel übermittelt. Welche Daten freigegeben werden, ergibt sich aus dem Anmelde- beziehungsweise Freigabedialog und den Datenschutzhinweisen.

Dein Google-Konto und dein MakeFunnel-Konto bleiben voneinander getrennt. Für das Google-Konto gelten die Bedingungen von Google. Eine Sperrung des Google-Kontos oder der Widerruf der Verbindung kann die Anmeldung bei MakeFunnel beeinträchtigen. Nutze gegebenenfalls einen weiteren für dein Konto verfügbaren Anmeldeweg oder wende dich an MakeFunnel.

Das Trennen der Google-Verbindung oder das Löschen deines Google-Kontos beendet einen MakeFunnel-Vertrag nicht automatisch. Ebenso löscht die Beendigung deines MakeFunnel-Kontos nicht dein Google-Konto. Die Anmeldung mit Google aktiviert keine ChatGPT-, Claude- oder sonstige KI-Verbindung; solche Verbindungen richtest du gesondert ein.

4. Funktionen und kostenloser Plan

MakeFunnel ermöglicht dir, Funnels und Landingpages zu erstellen, zu bearbeiten, zu veröffentlichen und zu verwalten. Zum Angebot gehören insbesondere der visuelle Editor, Hosting, Formulare, CRM, Statistiken, Heatmaps, A/B-Tests sowie API-, Webhook- und MCP-Verbindungen. Der vereinbarte Funktionsumfang und die Nutzungsgrenzen ergeben sich aus deinem gewählten Plan und dessen Leistungsbeschreibung.

Der kostenlose Einstieg umfasst einen Funnel mit bis zu zehn Seiten und Hosting. Er ist keine befristete Testphase und geht nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über. Für diesen Einstieg sind keine Kreditkarte und kein MakeFunnel-Pflichtbranding erforderlich. Die Kündigungsrechte und Regeln gegen Missbrauch gelten auch für kostenlose Konten.

Im kostenlosen Einstieg sind 100 KI-Credits enthalten. Eine automatische monatliche oder sonstige wiederkehrende Gutschrift wird damit nicht zugesagt. Zusätzliche Funnels und weitere Kapazitäten kannst du kostenpflichtig buchen. Die beworbene Einstiegspreisangabe „ab 9 € im Monat“ bezeichnet das günstigste entsprechende Angebot; verbindlich ist das von dir konkret bestellte Paket.

5. Kostenpflichtige Leistungen und KI-Credits

Eine Zahlungspflicht entsteht nur durch eine ausdrücklich kostenpflichtige Bestellung. Maßgeblich sind der vor der Bestellung ausgewiesene Leistungsumfang, Gesamtpreis, Abrechnungszeitraum, eine vereinbarte Laufzeit und die Kündigungsbedingungen. Nicht vereinbarte Zusatzleistungen werden nicht allein durch diese Nutzungsbedingungen kostenpflichtig. Bei Verbraucherangeboten sind die gesetzlich erforderlichen Preis- und Vertragsinformationen zu beachten.

KI-Credits dienen der Nutzung der integrierten KI-Funktionen. Der Verbrauch richtet sich nach dem jeweiligen Vorgang und den dafür geltenden, bei Nutzung oder Buchung angegebenen Konditionen. Zusätzliche Credits werden gesondert erworben; ein automatisches Aufladen setzt einen ausdrücklich erteilten Auftrag voraus. Wiederkehrende Gutschriften oder Verfallsfristen gelten nur, soweit sie wirksam und ausdrücklich vereinbart wurden.

Ohne ausreichende Credits können creditpflichtige KI-Vorgänge nicht weiter genutzt werden. Allein ein aufgebrauchtes KI-Guthaben beendet weder deinen kostenlosen Funnel noch dessen Hosting oder die Nutzung des visuellen Editors. Für externe KI-Abonnements, Domains und andere Drittanbieter können unabhängig von MakeFunnel zusätzliche Kosten entstehen.

Fälligkeit, Zahlungsweise und gegebenenfalls Verlängerungen richten sich nach der konkreten Bestellung und den gesetzlichen Vorgaben. Eine Preisänderung für einen bestehenden Vertrag bedarf einer wirksamen vertraglichen Grundlage oder einer gesonderten Vereinbarung.

6. Kontosicherheit und Berechtigungen

Schütze deine Zugangsdaten, Sitzungen, API-Schlüssel und sonstigen Zugriffsmöglichkeiten vor unbefugter Nutzung. Gib Zugang nur an Personen und Dienste, die du hierzu berechtigt hast. Beende nicht mehr benötigte Zugänge und Verbindungen. Melde einen vermuteten Missbrauch oder den Verlust eines Zugangs unverzüglich an MakeFunnel.

Bei Agentur- und Teamarbeit bist du für die von dir vergebenen Berechtigungen und rechtmäßigen Anweisungen verantwortlich. Eine verschuldensunabhängige Haftung für jeden Vorgang in deinem Konto wird damit nicht begründet. Die Verantwortung für unbefugte Zugriffe und daraus entstehende Schäden richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

7. Deine Inhalte und Nutzungsrechte

Deine Rechte an Texten, Bildern, Videos, Logos, Designs, Code und sonstigen von dir eingebrachten Inhalten verbleiben bei dir beziehungsweise den jeweiligen Rechteinhabern. Du musst die für die beabsichtigte Nutzung erforderlichen Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und sonstigen Rechte besitzen oder wirksam erhalten haben. Das gilt auch für Inhalte, die du aus anderen Systemen importierst oder für Kunden verwendest.

Du räumst MakeFunnel ein einfaches, auf die Vertragserfüllung beschränktes Nutzungsrecht ein, deine Inhalte zu speichern, technisch zu verarbeiten, zu vervielfältigen, zu übertragen und entsprechend deinen Einstellungen öffentlich bereitzustellen. Technische Anpassungen, etwa an Dateiformate oder die Darstellung, sind umfasst, soweit sie für die vereinbarte Leistung erforderlich sind. Eingesetzte Dienstleister dürfen Inhalte nur im dafür erforderlichen Umfang verarbeiten.

Diese Rechteeinräumung erlaubt nicht allein die Verwendung deiner Inhalte als MakeFunnel-Werbung oder zum allgemeinen Training von KI-Modellen. Eine solche Nutzung benötigt eine gesonderte Rechtsgrundlage. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten und technisch erforderliche Abwicklungsmaßnahmen bleiben nach Vertragsende unberührt. Rechte an Software, Vorlagen und Material von MakeFunnel oder Dritten richten sich nach den jeweils vereinbarten Lizenzen.

8. Veröffentlichung, Domains und rechtliche Pflichten

Du entscheidest über die Inhalte und Angebote deiner Funnels und darüber, welche Seiten veröffentlicht werden. Prüfe einen Entwurf vor der Freigabe, einschließlich Links, Formulare, Preise, Pflichtangaben und eingebundener Dienste. Beauftragst du eine KI oder einen anderen verbundenen Dienst mit Änderungen oder einer Veröffentlichung, beachte dessen Zugriffsmöglichkeiten und kontrolliere das Ergebnis.

Als Betreiber deiner veröffentlichten Seiten bist du für die Rechtmäßigkeit deiner Angebote und Inhalte verantwortlich. Dazu gehören, soweit erforderlich, ein eigenes Impressum, Datenschutzhinweise, Einwilligungen, Verbraucherinformationen sowie rechtmäßige Werbe- und Verkaufsprozesse. Diese Nutzungsbedingungen gelten für MakeFunnel und ersetzen keine Bedingungen für dein eigenes Angebot.

Eigene Domains darfst du nur mit entsprechender Berechtigung verbinden. Registrierung, Verlängerung und Rechte an einer extern registrierten Domain liegen in deinem Verantwortungsbereich. Die Einbindung in MakeFunnel ersetzt den Vertrag mit deinem Domainanbieter nicht. MakeFunnel wird durch das Hosting nicht zum Anbieter deiner Produkte oder Leistungen.

9. Unzulässige Nutzung

MakeFunnel darf nicht für rechtswidrige Inhalte oder Handlungen eingesetzt werden. Insbesondere unzulässig sind:

  • Betrug, Phishing, Identitätstäuschung, Schadsoftware und die unbefugte Beschaffung von Zugangsdaten oder personenbezogenen Daten;
  • Inhalte, die Rechte Dritter verletzen, sowie rechtswidrige Gewalt-, Missbrauchs- oder Hassinhalte;
  • rechtswidrige Werbung, Spam und der Versand oder die Verarbeitung von Kontaktdaten ohne erforderliche Berechtigung;
  • unbefugte Zugriffe, das Umgehen von Zugriffsschutz oder vereinbarten Nutzungsgrenzen und Angriffe auf die Verfügbarkeit oder Sicherheit der Plattform;
  • die Nutzung der Infrastruktur für Mining, Schadsoftwareverteilung oder andere Zwecke außerhalb der vereinbarten Funnel- und Website-Funktionen.

Automatisierte Zugriffe über die dafür vorgesehenen Schnittstellen sind innerhalb deiner Berechtigungen und der vereinbarten Grenzen zulässig. Gesetzlich erlaubte Handlungen werden durch diese Regelungen nicht untersagt. Mehrfachkonten dürfen nicht verwendet werden, um vereinbarte Nutzungsbeschränkungen oder Sperren zu umgehen.

10. Integrierte KI, ChatGPT und Claude

KI-Funktionen unterstützen dich bei der Erstellung und Bearbeitung von Texten, Bildern, Code und Seiten. Ergebnisse können Fehler enthalten, unvollständig sein oder Rechten Dritter unterliegen. Prüfe sie vor einer Verwendung oder Veröffentlichung. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, eine bestimmte Conversion-Rate oder die rechtliche Eignung eines KI-Ergebnisses wird nicht zugesagt.

Gib nur Informationen in KI-Funktionen ein, die du hierfür verwenden und gegebenenfalls an den jeweiligen Anbieter übermitteln darfst. Das gilt besonders für personenbezogene Daten, Geschäftsgeheimnisse und Kundendaten. Die Nutzung von KI ersetzt keine erforderliche fachliche oder rechtliche Prüfung.

Verbindest du ChatGPT, Claude oder einen anderen externen Assistenten, gelten für diesen Dienst dessen eigene Bedingungen, Voraussetzungen und Nutzungslimits. Ein entsprechendes Abonnement oder dessen Kosten sind nicht automatisch in MakeFunnel enthalten. Die Verfügbarkeit eines externen Dienstes hängt auch vom jeweiligen Anbieter und deinem dortigen Konto ab.

Soweit Rechte an KI-Ergebnissen entstehen und MakeFunnel darüber verfügen kann, kannst du die für dich erstellten Ergebnisse im vereinbarten Umfang verwenden. Ausschließlichkeit, urheberrechtliche Schutzfähigkeit oder die Freiheit von Rechten Dritter werden nicht pauschal zugesichert. Die gesetzlichen Rechte bei Leistungsstörungen bleiben bestehen.

11. MCP, API, Webhooks und externe Tools

Über MCP, API, Webhooks und andere Verbindungen können berechtigte Dienste Daten abrufen, übertragen oder Aktionen in deinem MakeFunnel-Konto ausführen. Je nach Berechtigung können dazu insbesondere das Erstellen, Ändern, Veröffentlichen oder Löschen von Seiten und das Verarbeiten von Kontaktdaten gehören. Richte Verbindungen nur zu vertrauenswürdigen Diensten ein und beschränke ihre Berechtigungen auf den benötigten Umfang.

Du bist für die von dir beauftragte Verbindung, den ausgewählten Empfänger und die rechtliche Zulässigkeit der Datenübermittlung verantwortlich. Das betrifft zum Beispiel Zapier, Make, eigene Webhook-Empfänger und externe KI-Dienste. Eine eingerichtete Verbindung darf nicht dazu verwendet werden, Rechte Dritter oder die Sicherheit der Plattform zu beeinträchtigen.

Wird eine Verbindung getrennt, werden dadurch bereits bei einem externen Anbieter gespeicherte Daten nicht automatisch gelöscht. Auch ein dort bestehender Vertrag wird nicht automatisch beendet. Für Drittleistungen gilt deren Vertrag; die eigenen vertraglichen Pflichten von MakeFunnel bleiben davon unberührt.

12. Formulare, CRM und Datenschutz

Wenn du über Formulare und Funnels personenbezogene Daten erhebst oder im CRM speicherst, benötigst du eine geeignete Rechtsgrundlage und musst die betroffenen Personen informieren. Nutze die Daten nur für zulässige Zwecke und beachte erforderliche Einwilligungen, Aufbewahrungsfristen, Löschpflichten und Betroffenenrechte.

Soweit MakeFunnel personenbezogene Daten in deinem Auftrag verarbeitet, ist eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO erforderlich. Diese Nutzungsbedingungen ersetzen eine solche Vereinbarung nicht. Die jeweilige datenschutzrechtliche Rolle richtet sich nach der tatsächlichen Verarbeitung und den gesetzlichen Vorgaben.

Besonders schutzbedürftige Daten dürfen nur verarbeitet werden, wenn die hierfür geltenden rechtlichen und technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Informationen zur Verarbeitung von Kontodaten und sonstigen Daten durch MakeFunnel gehören in die Datenschutzerklärung. Die Nutzung der Plattform ist keine pauschale Einwilligung in Werbung oder in eine darüber hinausgehende Datenverwendung.

13. Statistiken, Heatmaps und A/B-Tests

Statistiken, Heatmaps und A/B-Tests unterstützen dich bei der Auswertung und Verbesserung deiner Seiten. Messwerte können durch Einwilligungseinstellungen, technische Einschränkungen, Browserfunktionen und die konkrete Implementierung beeinflusst werden. Sie sind keine Zusage vollständiger Messdaten oder eines bestimmten Ergebnisses.

Aktiviere Analyse- und Trackingfunktionen nur im rechtlich zulässigen Umfang. Soweit Einwilligungen erforderlich sind, müssen sie vor der entsprechenden Verarbeitung beziehungsweise dem Zugriff auf Endgeräte vorliegen. Vertrauliche Eingaben und personenbezogene Daten dürfen nicht unzulässig aufgezeichnet oder an eingebundene Dienste weitergegeben werden. Die eigenen gesetzlichen Pflichten von MakeFunnel bleiben bestehen.

14. Betrieb, Wartung und Datensicherung

MakeFunnel stellt die vereinbarten Funktionen und Hosting-Leistungen bereit. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, Störungen von Netzen oder Ausfälle externer Dienste können die Nutzung zeitweise beeinträchtigen. Eine bestimmte prozentuale Verfügbarkeit oder feste Wiederherstellungszeit gilt nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde. Gesetzliche und vertragliche Ansprüche bei Ausfällen werden dadurch nicht ausgeschlossen.

MakeFunnel darf erforderliche Maßnahmen zur Sicherheit und zum ordnungsgemäßen Betrieb treffen. Planbare wesentliche Unterbrechungen sollen rechtzeitig angekündigt und auf den erforderlichen Umfang begrenzt werden. Bei akuten Sicherheitsrisiken können sofortige Maßnahmen notwendig sein.

Sichere wichtige Inhalte und Daten zusätzlich, soweit dir dies mit den verfügbaren Funktionen zumutbar möglich ist. Eine eigene Sicherung ersetzt weder vereinbarte Sicherungspflichten von MakeFunnel noch gesetzliche Ansprüche bei Datenverlust.

15. Rechtsverstöße und Schutzmaßnahmen

Bei konkreten Anhaltspunkten für rechtswidrige Inhalte, erhebliche Vertragsverstöße oder eine Gefahr für die Sicherheit darf MakeFunnel erforderliche und verhältnismäßige Maßnahmen treffen. Dazu können die Einschränkung einzelner Funktionen, das Sperren bestimmter Inhalte oder in schweren Fällen des Kontos gehören.

Soweit es die Umstände erlauben, wirst du vor einer Maßnahme informiert und erhältst Gelegenheit zur Stellungnahme oder Abhilfe. Bei akuten Gefahren oder rechtlichen Verpflichtungen kann eine sofortige Maßnahme erforderlich sein. Gründe und Umfang werden dir mitgeteilt, soweit dies rechtlich zulässig ist und den Schutzmaßnahmen nicht entgegensteht. Du kannst eine Überprüfung verlangen und ergänzende Informationen vorlegen.

Hinweise auf Rechtsverletzungen sollten die betroffene Seite, den beanstandeten Inhalt und eine nachvollziehbare Begründung enthalten. Weitergehende gesetzliche Melde-, Begründungs- und Beschwerderechte bleiben unberührt. Eine pauschale, verschuldensunabhängige Freistellungspflicht wird durch diese Bedingungen nicht begründet.

16. Laufzeit, Kündigung und Vertragsende

Die kostenlose Kontonutzung hat keine feste Mindestlaufzeit. Du kannst sie jederzeit beenden. Bei kostenpflichtigen Leistungen richten sich Laufzeit, Abrechnungszeitraum, Verlängerung und Kündigungsfrist nach der wirksam vereinbarten Bestellung. Diese Bedingungen begründen keine zusätzliche Mindestbindung und keine automatische kostenpflichtige Verlängerung des kostenlosen Plans.

Kündigungen können in Textform erklärt werden. Gesetzlich vorgeschriebene elektronische Kündigungswege und weitergehende Rechte bleiben unberührt. Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund besteht nach den gesetzlichen Voraussetzungen. Das bloße Abmelden, das Löschen eines Browsers oder das Trennen eines Google- oder KI-Zugangs ist keine Kündigung.

Nach dem Ende einer Leistung entfällt die Berechtigung, sie weiter zu nutzen. Veröffentlichte Seiten können dann nicht mehr erreichbar sein. Sichere benötigte Inhalte rechtzeitig. Gesetzliche Ansprüche auf Herausgabe oder Bereitstellung von Daten und Inhalten bleiben bestehen; gesetzlich geschuldete Abrufmöglichkeiten werden nicht durch eine Kontoschließung ausgeschlossen.

Rückzahlungen, noch offene Vergütungsansprüche und der Umgang mit bezahltem, unverbrauchtem Guthaben richten sich nach der jeweiligen wirksamen Vereinbarung und dem Gesetz. Diese Bedingungen ordnen keinen pauschalen Verfall bezahlter Credits an. Daten werden nach den maßgeblichen Datenschutz- und Aufbewahrungsvorgaben behandelt.

17. Verbraucherrechte und Widerruf

Wenn du als Verbraucher einen Fernabsatzvertrag schließt, gelten die gesetzlichen Verbraucherrechte, einschließlich eines Widerrufsrechts, soweit dessen Voraussetzungen vorliegen. Die gesetzliche Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage; ihr Beginn und ein mögliches Erlöschen richten sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen und einer ordnungsgemäßen Belehrung.

Die Registrierung, eine Google-Anmeldung, die bloße Zustimmung zu diesen Bedingungen oder die Nutzung eines KI-Chats bewirken für sich genommen keinen Verzicht auf ein gesetzliches Widerrufsrecht. Ein vorzeitiger Leistungsbeginn und seine Folgen erfordern die jeweils gesetzlich vorgesehenen gesonderten Erklärungen und Informationen.

Diese allgemeine Regelung ersetzt keine für eine konkrete Bestellung erforderliche Widerrufsbelehrung und kein gesetzlich erforderliches Muster-Widerrufsformular. Rechte bei unterbliebener Bereitstellung oder Mängeln digitaler Produkte sowie zwingende Vorgaben zu Kündigung und Vertragsverlängerung werden nicht eingeschränkt.

18. Mängelrechte und Haftung

Bei Mängeln, nicht erbrachten Leistungen und Schäden gelten die gesetzlichen Vorschriften. Vereinbarte Leistungsmerkmale und ausdrücklich übernommene Garantien bleiben maßgeblich. Die in diesen Bedingungen beschriebenen Nutzerpflichten schließen die Verantwortung von MakeFunnel für eigene Pflichtverletzungen nicht aus.

Die Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften wird nicht beschränkt. Diese Bedingungen enthalten darüber hinaus keinen allgemeinen Ausschluss der gesetzlichen Haftung für einfache Fahrlässigkeit.

Hinweise auf die Grenzen von KI, Analysen oder Drittleistungen sind keine pauschale Haftungsfreistellung. Für einen geschuldeten Leistungserfolg und für Schäden ist jeweils die konkrete vertragliche und gesetzliche Verantwortlichkeit entscheidend.

19. Änderungen und Schlussbestimmungen

Neue Funktionen und technische Weiterentwicklungen ändern nicht automatisch die vereinbarten Hauptleistungen oder Preise. Änderungen bestehender Verträge und dieser Nutzungsbedingungen setzen eine wirksame Vereinbarung oder eine gesetzlich zulässige Grundlage voraus. Schweigen oder die bloße Weiternutzung der Plattform gelten nicht pauschal als Zustimmung.

Bei dauerhafter Bereitstellung digitaler Produkte an Verbraucher sind die gesetzlichen Voraussetzungen für Änderungen einzuhalten, einschließlich gegebenenfalls erforderlicher Information, eines zulässigen Änderungsgrundes und gesetzlicher Beendigungsrechte. Kostenpflichtige Erweiterungen bleiben eine gesonderte Entscheidung.

Es gelten die nach den gesetzlichen Regeln anwendbaren Rechtsvorschriften und Gerichtsstände. Eine ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung zulasten von Verbrauchern wird nicht getroffen. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, richtet sich die Wirksamkeit des übrigen Vertrags und die anwendbare Ersatzregelung nach dem Gesetz.